energielenker service

Referenz


Stadtwerke Löhne

Dynamisches Lastmanagement für die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte

Die Stadtwerke Löhne elektrifizieren ihre Fahrzeugflotte und setzen dabei auf eine regenerative, netzschonende Ladeinfrastruktur. Gemeinsam mit dem Technologiepartner WAGO trieb energielenker solutions die Digitalisierung der Energieversorgung am Standort voran und implementierte das dynamische Lastmanagement Lobas, um die Ladeinfrastruktur optimal mit selbst erzeugtem PV-Strom zu versorgen und das Netz zu entlasten.

32584 Löhne-Mennighüffen

2021

Lobas Lastmanagement

Referenzbild für Lobas mit Ladeinfrastruktur der Stadtwerke Löhne.

Ausgangssituation


Als kommunaler Energieversorger setzen die Stadtwerke Löhne auf eine dezentrale Energiewende mit komplexen Versorgungssituationen aus Erzeugung, Verbrauch und Sektorenkopplung. Betriebsleiter Matthias Kreft betont, dass die zunehmende Dezentralität die Versorgungssituation für die Verbraucher nicht komplexer machen darf und digitale Lösungen daher unverzichtbar sind, um Energieerzeugung und -verbrauch effizient miteinander zu verbinden. Im Rahmen ihrer bereits seit anderthalb Jahren laufenden Elektromobilitätsstrategie bauten die Stadtwerke Löhne ihre Fahrzeugflotte sowie eine PV-Anlage mit Batteriespeicher zur Bereitstellung von regenerativem Strom und eine Ladeinfrastruktur von Mennekes auf. Ziel war es, Produkte aus regional und vor Ort erzeugtem grünen Strom zu generieren und die Ladeinfrastruktur so zu steuern, dass Mobilität, Erzeugung und Bedarf im Einklang stehen.

Lobas als Lösung von energielenker solutions


energielenker solutions implementierte gemeinsam mit dem Technologiepartner WAGO das dynamische Lastmanagement Lobas für die Ladeinfrastruktur der Stadtwerke Löhne. Unter Berücksichtigung von Wetterprognosen und dem Verbrauchsverhalten der Nutzer sorgt Lobas für eine optimale Nutzung des produzierten PV-Stroms beim PV-Überschussladen und verteilt die verfügbare Anschlussleistung bedarfsgerecht auf die einzelnen Ladepunkte.


Die Anbindung an die Ladeinfrastruktur von Mennekes erfolgt dabei über das herstellerunabhängige, universelle Anwendungsprotokoll OCPP, wodurch Lobas flexibel in die bestehende digitale Systemlandschaft integriert werden konnte.


Begleitend zum Lastmanagement wurden am Standort im Zuge der Elektrifizierung auch eine PV-Anlage, ein Batteriespeicher sowie der Umbau der Niederspannungshauptverteilung realisiert.

Eingesetzte Produkte

Lobas Produktfoto von der Seite.

Lobas dynamisches Lastmanagement


Das dynamische Lastmanagementsystem Lobas (Load Balancing System) sorgt für Netzstabilität und ermöglicht ein zeitgleiches, effizientes und kostengünstiges Laden von E-Fahrzeugen – herstellerneutral, modular und ohne laufende Kosten.

Zum Lastmanagement von energielenker

Ergebnisse und Nutzen


  • Optimale Nutzung des selbst erzeugten PV-Stroms durch intelligentes PV-Überschussladen
  • Entlastung des lokalen Stromnetzes durch bedarfsgerechte Verteilung der Ladeleistung
  • Herstellerneutrale Anbindung der Mennekes-Ladeinfrastruktur über OCPP
  • Berücksichtigung von Wetterprognosen und Nutzerverhalten für eine vorausschauende Laststeuerung
  • Digitale Verbindung von Energieerzeugung, -verbrauch und Mobilität im Sinne der Sektorenkopplung
  • Innovative, ganzheitliche Steuerung von Stromverbrauch und -erzeugung für die elektrifizierte Fahrzeugflotte

Technische Eckdaten


Kunde
Stadtwerke Löhne
Ladeinfrastruktur
Mennekes
Technologiepartner
WAGO
Kommunikationsprotokoll
OCPP
Funktionsschwerpunkt
PV-Überschussladen, Netzentlastung, Lastverteilung
Besonderheit
Elektrifizierung der kommunalen Fahrzeugflotte, Sektorenkopplung

FAZIT


Das Projekt bei den Stadtwerken Löhne zeigt, wie sich die Elektrifizierung einer Fahrzeugflotte mit intelligentem Lastmanagement und digitaler Sektorenkopplung zu einer effizienten, netzschonenden Ladelösung verbinden lässt. Mit Lobas stellte energielenker solutions gemeinsam mit WAGO sicher, dass der vor Ort erzeugte Solarstrom optimal für das Laden der Flotte genutzt wird, ohne das Netz zusätzlich zu belasten.

Hier erfährst du mehr zum Projekt


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