energielenker service

Lastmanagement

Vermeidung von Lastspitzen und sichere Netzstabilität


Ein Lastmanagement steuert Energieverbräuche intelligent und vermeidet Lastspitzen. So werden Kosten gesenkt und Netzkapazitäten effizient genutzt.


Einsatzbereiche für intelligentes Lastmanagement


Wo ein Lastmanagement heute wirtschaftliche und technische Vorteile schafft.

Lastmanagement im Mehrfamilienhaus


Die Herausforderung

Als erfahrener Partner unterstützen wir bei der Planung, Optimierung und Integration von EZA-Reglern für Photovoltaik-Anlagen, BHKW und andere Energieerzeugungsanlagen. Ziel ist eine effiziente, normgerechte und netzkonforme Regelung am Netzanschlusspunkt gemäß aktueller Richtlinien.

So unterstützt ein Lastmanagement

  • Dynamische Verteilung der verfügbaren Leistung auf alle Ladepunkte
  • Vermeidung von Lastspitzen im Hausanschluss
  • Gerechte Versorgung aller Nutzer*innen – auch bei wachsender
    Nachfrage
  • Optional: PV-Überschussladen für mehr Eigenverbrauch

Dein Vorteil

Zukunftssichere Ladeinfrastruktur ohne Eingriffe in die bestehende Netzstruktur.

Lastmanagement für Unternehmen


Die Herausforderung

Gleichzeitiges Laden von Dienstfahrzeugen, Produktionsanlagen und Gebäudetechnik belastet Netzanschlüsse und treibt Netzentgelte in die Höhe.

So unterstützt ein Lastmanagement

  • Priorisiertes Laden (z. B. Produktion vor Fahrzeugen)
  • Preisabhängiges Laden zur Senkung der Energiekosten
  • Integration von PV-Anlagen, Batteriespeichern und weiteren Verbrauchern
  • Transparenz über alle Ladevorgänge und Verbräuche

Dein Vorteil

Planbare Kosten, stabile Prozesse und optimale Nutzung der vorhandenen Energie.

Lastmanagement für Ladeparks & Betreiber


Die Herausforderung

Hohe Ladeleistungen, viele parallele Ladevorgänge und steigende Nutzerzahlen treffen auf begrenzte Netzanschlüsse.

So unterstützt ein Lastmanagement

  • Steuerung von mehreren 100 Ladepunkten pro Standort
  • Mischbetrieb aus AC- und DC-Laden möglich
  • Sequenzielles und priorisiertes Laden bei Engpässen
  • OCPP-Anbindung für Backend- und Abrechnungssysteme

Dein Vorteil

Skalierbare Ladeparks ohne kostspieligen Netzausbau – auch im Bestand.

Die 5 häufigsten Anwendungsmöglichkeiten


Begrenzte Netzanschlüsse, steigende Ladeleistungen und immer mehr E-Fahrzeuge erfordern ein intelligentes Lastmanagement. Es steuert, priorisiert und optimiert Ladevorgänge so, dass Kosten sinken, Netzengpässe vermieden werden und bestehende Infrastrukturen effizient genutzt werden. Im Folgenden zeigen wir dir die zentralen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten im Detail.

PRIORISIERTES LADEN

Intelligente Steuerung von Ladeprozessen für maximale Effizienz und Verfügbarkeit


Beim priorisierten Laden werden bestimmte Verbraucher oder Fahrzeuge bevorzugt mit Energie versorgt. So wird sichergestellt, dass kritische Anwendungen jederzeit einsatzbereit sind, während verfügbare Leistung optimal verteilt wird. Das schafft mehr Kontrolle, reduziert Engpässe und erhöht die Effizienz der gesamten Energieinfrastruktur.

*Radio Frequency Identification

Wallbox
Nach RFID*
Nach Ladegruppe

Erweiterung im Bestand und Mischbetrieb AC / DC

Flexibler Betrieb aus AC und DC Ladestationen und Ausbau bestehender Infrastruktur


Vorteile für Firmenladen

  • Gemischte Ladeparks möglich
  • Flexibel bei Ausschreibungen
  • Wettbewerbsfähigkeit steigern

Vorteile für Ladeparkbetreiber

  • Bestand muss nicht ausgetauscht werden
  • Problemlose Steuerung von über 100 Ladepunkten pro Standort

Preisabhängiges Laden

Intelligente Steuerung nach Strompreisen für maximale Kosteneffizienz


Beim preisabhängigen Laden werden Ladevorgänge automatisch in Zeiten mit niedrigen Strompreisen verschoben. So lassen sich Energiekosten gezielt reduzieren, ohne auf Komfort oder Verfügbarkeit zu verzichten. Das Ergebnis: mehr Wirtschaftlichkeit bei optimaler Nutzung der verfügbaren Energie.

Ermöglicht, den Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs in Abhängigkeit von den aktuellen Strompreisen zu steuern.

Hilft, die Kosten für das Laden des Elektrofahrzeugs zu minimieren, indem bevorzugt zu Zeiten mit günstigeren Stromtarifen geladen wird.

Optimierung von Flotten, Netzentgeltreduktion und Lastverschiebung.

PV-Überschussladen

Intelligentes Laden mit überschüssiger Solarenergie für maximale Effizienz


Beim PV-Überschussladen wird ausschließlich der Strom genutzt, der nicht direkt im Gebäude verbraucht wird. Überschüssige Energie aus der Photovoltaikanlage fließt gezielt in Ladevorgänge, statt ins Netz eingespeist zu werden. So steigt der Eigenverbrauch und Energiekosten werden nachhaltig gesenkt.

Solares Laden

PV-Strom und Netzstrom intelligent kombinieren


Beim solaren Laden wird das Elektrofahrzeug mit Strom aus der eigenen PV-Anlage geladen, unabhängig davon, ob aktuell ein Überschuss vorhanden ist oder nicht. Reicht die Solarenergie nicht aus, wird automatisch Netzstrom ergänzt, sodass der Ladevorgang jederzeit sichergestellt ist.

Sequenzielles Laden

Wie mehrere Ladepunkte intelligent nacheinander gesteuert werden


Sequenzielles Laden beschreibt eine Form des intelligenten Ladens, bei der mehrere Elektrofahrzeuge nicht gleichzeitig, sondern nacheinander geladen werden. Ziel ist es, die verfügbare Anschlussleistung optimal zu nutzen und Lastspitzen im Stromnetz zu vermeiden.

Statt alle Ladepunkte parallel mit voller Leistung zu betreiben, priorisiert ein Energiemanagementsystem die einzelnen Ladevorgänge. Fahrzeuge werden in einer festgelegten oder dynamischen Reihenfolge geladen, bis sie ausreichend Energie erhalten haben – danach wird automatisch zum nächsten Fahrzeug gewechselt.

Dieses Prinzip ist besonders sinnvoll bei begrenzter Netzanschlussleistung, etwa auf Firmenparkplätzen oder in Mehrfamilienhäusern. So können auch bei vielen Ladepunkten Engpässe vermieden werden, ohne die Infrastruktur kostenintensiv auszubauen.

Typische Merkmale des sequenziellen Ladens
  • Laden mehrerer Fahrzeuge in definierter Reihenfolge
  • Vermeidung von gleichzeitigen Lastspitzen
  • Optimale Nutzung vorhandener Netzkapazitäten
  • Kombination mit Lastmanagement und intelligenten Steuerungen

Mehr zu Lobas

Graf zu Lastspitzen ohne dynamisches Lastmanagement Graf mit deutlich reduzierter Spitzenlast durch dynamisches Lastmanagement
Lobas Software Screenshots

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Anbindung an ein Energie­management­system


Durch die Anbindung des Lastmanagements an ein Energiemanagementsystem (EMS) wird die verfügbare Leistung im Gebäude in Echtzeit erfasst und gezielt gesteuert. Technisch erfolgt die Integration über standardisierte Schnittstellen wie Modbus, OCPP oder APIs. Messsysteme erfassen dabei kontinuierlich den aktuellen Energieverbrauch und übermitteln die Daten an das EMS.

Das Energiemanagementsystem definiert auf dieser Basis die verfügbare Gesamtleistung und übergibt diese als Vorgabe an das Lastmanagement. Dieses verteilt die Leistung dynamisch auf angeschlossene Verbraucher wie Ladepunkte oder Anlagen.

So lassen sich Lastspitzen vermeiden, Netzanschlüsse optimal nutzen und Energieflüsse effizient steuern – insbesondere bei der Integration von Ladeinfrastruktur und erneuerbaren Energien.

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